Pensionsdebatte

Den Menschen wird eingeredet, dass wir uns unser bewährtes Pensionssystem „nicht mehr leisten können“ und wir alle später in Pension gehen müssen. Der Erhalt der gesetzlichen Pensionen ist aber nicht vom Antrittsalter  abhängig, sondern von der Beschäftigungsquote und vom politischen Willen. Gleichzeitig fehlt es an Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere MitarbeiterInnen, die bei jeder Maßnahme zum Personalabbau zuerst betroffen sind. Rücken wir Dinge zurecht!

 

  • Die gesetzliche Pensionsversicherung ist der kapitalgedeckten privaten Pensionsvorsorge bei weitem überlegen und darf daher nicht weiter krankgeredet werden.
  • Verbindliche Beschäftigungsquoten für über 50jährige müssen eingeführt werden.
  • Schwerarbeitspensionen müssen abschlagsfrei ausbezahlt werden.
  • Die Finanzierungsbasis der Pensionen muss verbreitert werden, indem neben Löhnen und Gehältern auch Gewinne und Abschreibungen Beiträge leisten („Wertschöpfungsabgabe“)
  • Belastungen auf dem Arbeitsplatz müssen soweit reduziert werden, dass ältere Menschen gesundheitlich in der Lage sind, länger in Beschäftigung zu bleiben.